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Geschichte

Die Firma MIRAB Co. begann ihre Aktivitäten im Jahre 1979 unter dem Firmennamen FORMINCAR als Modellhersteller für Gießereien und Flansche in einer Werkstatt mit ca. 350 qm Fläche, die in der Nähe des Asadi Square in Teheran gelegen war.

Am Anfang der Tätigkeit von Formincar stand die Konstruktion und Herstellung von Gussmodellen, wie z.B. für Lokomotivzylinder, Zylinder für Dieselmotoren und Gussteile aus Kugelgraphitguß für verschiedene Pumpen, Schwimmer und verschiedene Kraftfahrzeug-Auspuffe sowie zahlreiche weitere wichtige Industrieteile.

Vor dem Sieg der islamischen Revolution wurden ursprünglich im Land benötigte Industriearmaturen aus dem Ausland importiert – wie so viele andere Produkte auch. Infolge des Krieges gegen die irakische Invasion und des fortdauernden westlichen Embargos setzte sich zunehmend erfolgreich eine Politik autarker Wirtschaftsverhältnisse durch. In diese Phase fiel die Entscheidung von Formincars Geschäftsführers Herrn Morteza Tavadjoh, Hersteller für Industriearmaturen zu werden.

Dazu hat er weltweite Kontakte und Geschäftsbeziehungen zu anderen Armaturenherstellern aufgebaut und Know-how ausgetauscht. Er entschied sich für den Firmennamen „Mirab“, um die Beziehung zur anspruchsvollen Wasser- und Abwasserwirtschaft des Landes zu verdeutlichen. Infolgedessen wurde die Firma Formincar im Jahre 1990 in Mirab Co. umbenannt.

Als erste Serie wurden Absperrklappen in guter Qualität nach internationalen Standards hergestellt.

Die Firma Mirab erweiterte die Aktivitäten mit der Herstellung von 12 verschiedenen Industriearmaturen-Arten und deren Zubehör, wie z.B. verschiedene Antriebsteile.

Aufgrund der Tatsache, dass die automatisierte Betätigung der Armaturen hohe Bedeutung hat und auch von dem Kunden stark nachgefragt war, wurde die Möglichkeiten zum Öffnen und Schließen der Armaturen auf elektrische und pneumatische Antriebe ausgeweitet. Für diesen Funktionsbereich kommen ausschließlich Produkte deutscher und europäischer Lieferanten zum Einsatz: Getriebe und elektrische Antriebe von AUMA®, hydraulische Antriebskompo¬nenten von HAWE und pneumatische Antriebe der Fa. GT/Italy.

Heute hat Mirab drei Jahrzehnte Erfahrung in der Armaturherstellung und verfügt über verschiedene internationale Lizenzen (u.a. Lloyds, Register und Bescheinigung IMS............ von der Firma RWTUV Deutschland.

Durch diese Zertifizierungen ist eine beträchtliche Steigerung des Kundenvertrauens gewährleistet. Sie ermöglichen zudem über den Inlandsbedarf hinaus stark verbesserte Exportchancen nach Asien, Afrika und Südamerika.

Beispiele für solche Projekte im Ausland sind 20 Stück Butterfly Valves mit elektrischem Hydraulik- und Fallgewichtsantrieb und 43 Stück Butterfly Valves mit elektrischen Antrieben in der Wasserversorgung von Mostaganem, Algerien (zweitgrößte Stadt des Landes Oran).

Sie befindet sich an zwei Standorten mit mehr als 34000 qm, ausgestattet mit einer stark automatisierten Gießerei (elektrische Öfen mit Mittelwellenfrequenz), einer Produktions- und Werkzeugmaschinenabteilung mit mehr als 50 Drehmaschinen aller Größen (davon sind ca. 40% CNC-Maschinen) und zwei elektrostatischen Pulverbeschichtungsanlagen. Die Anzahl der Mitarbeiter von Mirab hat 500 erreicht, davon sind 10% Akademiker und 300 Personen zumindest im technischen Bereich ausgebildet. Die Verwaltung befindet sich in Schachrak Kodz, Teheran.

Die Forschung und Entwicklung von Mirab (ausgegliedert als Fa. D&R besteht aus 10 hochqualifizierten Mitarbeitern (promoviert an renommierten Hochschulen) mit jeweils mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Forschung und ist tätig in der Qualitätskontrolle und Weiterentwicklung der produzierten Armaturen.

Mirab hat in seinem Entwicklungsprojekt eine Fläche von mehr als 200000qm für das neue Werk in Betracht gezogen. 70000 qm dieser Fläche werden aus Produktionshallen, Lagerverwaltung und sonstigem bestehen, um die Produktionskapazität auf 25000 Tonnen pro Jahr steigern zu können.

Mirab  ist kundenorientiert und hat ihre Produkte bei einer iranischen Versicherung versichert.